Kandidaten 2015: Stefanie Sigmund

Die Grillchefin in der Familie

Die Edeka-Kochduelle habe ich in den vergangenen Jahren immer in der Badischen Zeitung verfolgt. Und jetzt wird gegrillt. Das finde ich gleich nochmal besser“, ist Stefanie Sigmund begeistert. So freute sie sich riesig, als sie ausgewählt wurde, sich mit zwei weiteren Teilnehmern beim Edeka-Wettbewerb in der Kunst des Grillens zu messen.

Dank ihrer Eltern ist die 40-Jährige früh ans Kochen gekommen: „Sie haben beide gerne gekocht. Oft wurden Freunde eingeladen, vorher alles schön aufgeräumt und dann ging es in der Küche los. Als Kind habe ich immer das Gesamtpaket gesehen. Und das gefiel mir sehr.“ Ihre Mutter hat sie früh mit einbezogen bei der Küchenarbeit. „Irgendwann, da war ich so 13 Jahre alt, hat sie mir einfach einen Braten hingelegt und gesagt, so jetzt mach’ mal“, erinnert sie sich an die erste große Herausforderung am Herd. Was es an Beilagen gab, kann sie nicht mehr sagen: „Aber an diesen riesigen Braten, an den erinnere ich mich noch ganz genau.“

Einen eigenen Gasgrill besitzt Stefanie Sigmund, die beim Amt fĂĽr Presse- und Ă–ffentlichkeitsarbeit der Stadt Waldkirch tätig ist, nicht. „Aber unser Freund Tobias hat zu seinem Geburtstag einen nagelneuen Gasgrill geschenkt bekommen. Und da habe ich mich dann kurzerhand mit meiner Familie eingeladen und habe alle bekocht“, sagt sie und freut sich ĂĽber die GroĂźherzigkeit ihrer Freunde – den Grill von Tobias, die guten Tipps von seiner Frau Concettina. „Männer wollen beim Grillen doch eigentlich nur ein StĂĽck Fleisch auf dem Teller. Aber von Concettina erhalte ich den ein oder anderen Rat, wie ich was am besten anrichte, damit es auch schön anzusehen ist. Ich denke, in dem Bereich kann ich wirklich noch UnterstĂĽtzung gebrauchen. Das Filigrane ist halt nicht so meins“, kennt Stefanie Sigmund ihre Schwächen.

Bei ihrer Menüzusammenstellung hat sich die junge Frau ausgesucht, was sie schon immer mal auf den Grill legen wollte. Entsprechend groß war die Auswahl. So sei ihre Zusammenstellung nach und nach gewachsen. Und ja, da gibt es einiges, was schief laufen könnte. Von daher wird sie bis zum Wettbewerb wohl noch einige Male den Grill ihres Freundes anwerfen. Zu Hause wird mit Kohle gegrillt. Ihr Mann Ulrich ist dabei der Herr über das Feuer. „Aber sobald die Kohle glüht, übernehme ich das Ruder. Dann kommt auch keiner in meine Nähe“, erklärt Stefanie Sigmund die Arbeitsteilung. Ihr Mann und die elfjährige Tochter Luna nehmen ihre Teilnahme an dem Wettbewerb gelassen. „Sie sind wohl beide meine Verrücktheiten gewohnt. Davon lassen sie sich nicht mehr aus der Ruhe bringen“, sagt sie. Sie selbst hingegen würde schon das ein oder andere Mal leicht nervöse Züge an sich wahrnehmen. „Ob meine Vorspeise so hält, wie ich mir das vorstelle, kann ich noch nicht mit Gewissheit sagen. Und das Dessert in nur zwanzig Minuten zuzubereiten, ist für mich eine ungeheure Herausforderung. Mal sehen, wie ich das noch modifizieren kann“, so Stefanie Sigmund. Dass nicht alles komplett schief geht, dessen ist sie sich sicher. „Mein Hauptgang wird bestimmt kein Desaster“, freut sie sich auf das Grillduell.

Redaktion: Christian Klaus (Video), Ulrike Sträter (Text); Kamera: Julian Springhart; Schnitt: Alexander Fleischhauer

Kandidaten 2015: Stefan Rensing

Viel Platz für Spontaneität

Stefan Rensing ist Biologieprofessor an der Universität in Marburg. Durch seine Arbeit im Vorlesungssaal ist er Publikum gewohnt. Von daher ist das für ihn kein Novum. Und doch: „Es ist ja nicht so, dass ich beim Edeka-Wettbewerb nur grille. Das Drumherum sollte auch passen, und ich sollte ansprechbar bleiben und mich nicht nur auf die Zubereitung meines Menüs konzentrieren“, versucht der 48-Jährige zu kombinieren, was so auf ihn zukommen könnte. Stefan Rensing kennt die Edeka-Wettbewerbe, hat sich bereits für die vorangegangenen Kochduelle beworben. „Dabei bin ich immer in die engere Wahl gekommen, beim letzten Mal war ich sogar ein Kandidat. Leider klappte es aus terminlichen Gründen dann doch nicht“, sagt er.

Grillen ist für Rensing nicht saisonabhängig. „Wir haben eine große Außenküche mit einem vierflammigen Gasgrill auf unserer überdachten Terrasse stehen, die ich regelmäßig und während des gesamten Jahres nutze“, verrät er. Da werde dann auch schon mal ein frischer Pizzateig auf den Grill geworfen, selbst wenn die Außentemperaturen frischer werden und wenig einladend sind.

Als der Biologe sein Menü für den Wettbewerb zusammengestellt hat, wollte er auf der einen Seite keine Grillklassiker, auf der anderen aber auch nicht zu abgehoben sein in der Wahl der Gerichte. Eingesendet wurde ein gutes Mahl aus der Mitte, das er vor dem Wettbewerb zumindest gedanklich noch das ein oder andere Mal durchspielen wird, damit auch die Zeitabläufe passen. Und wer weiß, vielleicht darf sich der ein oder andere Freund auf eine Einladung freuen, weil Stefan Rensing schon immer gerne andere bekocht. Stefan Rensing wirkt entspannt und gut vorbereitet, er antwortet ruhig und durchdacht. Dennoch ist auch er gespannt auf die Konkurrenz: „Mittlerweile gibt es ja sehr viele Menschen, die sehr gut grillen. Ich freue mich sehr auf das, was meine Mitstreiter so zaubern.“ Er selbst verwendet fast nie Rezepte, variiert gern spontan. Von daher fühlt er sich auch für manche Überraschung gewappnet. „Dennoch komme ich aus der Ruhe, wenn etwas schief läuft. Aber bislang war das Endprodukt dann doch immer noch genießbar“, zählt der Familienvater auf seine kreativen Ideen.

Mit seiner Frau Stefanie hat er zuvor ĂĽber die Teilnahme am Grillduell gesprochen und wurde von ihr ermutigt, sich dem Vergleich zu stellen. Seine Kinder Jamie und Maila sind mit ihren sechs und vier Jahren weniger gefragt, aber beim Event auf jeden Fall mit dabei.

Schon als Kind hat Stefan Rensing sich in der Küche seiner Eltern umgeschaut: „Ich war immer fasziniert, meinem Vater beim Kochen zuzuschauen und wollte immer verstehen, wie er das macht. Beim Backen habe ich viel von meiner Oma gelernt. Ich wollte einfach immer dabei sein, wenn es ums Kochen ging.“ Eine schöne Angewohnheit, die er auch schon jetzt an seinen Kindern beobachtet. Denn auch Jamie und Maila schauen ihrem Vater gern bei der Küchenarbeit zu und helfen, wo sie können. Außerdem sind beide stolze Besitzer eines Spielzeuggrills, auf dem sie bekochen, wer zu Besuch kommt – ganz frei von Wettkampfgedanken. Rensing selbst fände gewinnen schon schön: „Obwohl ich eigentlich nicht damit rechne. Der Eventcharakter ist mir ebenso wichtig.“

Redaktion: Christian Klaus (Video), Ulrike Sträter (Text); Kamera: Julian Springhart; Schnitt: Alexander Fleischhauer

Kandidaten 2015: Regina Frey

Ein ĂĽberraschendes MenĂĽ

Mit 17 Jahren entscheidet sich Regina Frey, Vegetarierin zu werden: „Das war zwar eine Kopfentscheidung, nicht zuletzt auch wegen des Hormonskandals in den 1980er-Jahren. Aber ich lebe sehr gut damit und fühle mich wunderbar“, so die Angestellte. Ihre Eltern hätten seinerzeit zwar mit dem Kopf geschüttelt, es aber hingenommen. „Es ist ja auch nicht so, dass sie deswegen ihre Kochgewohnheiten geändert haben. Ich habe mir halt einfach kein Fleisch mehr genommen und dafür mehr beim Gemüse zugegriffen“, so die heute 45-Jährige weiter.

Der nächste, aus Freys Sicht konsequente Schritt erfolgte, als sie Veganerin wurde. „Im Internet, in Foren, sozialen Netzwerken und auch bei Freunden habe ich mich darüber informiert, habe mich unterhalten und diskutiert. Ich habe dann für mich entschieden, dass ich das mal testen möchte“, so Frey weiter. Mittlerweile dauert diese Testphase drei Jahre an – und kein Ende ist in Sicht. Im Gegenteil, dieses Lebensmodell ist für die 45-Jährige stimmig, sowohl, was ihren ethischen Anspruch als auch ihr körperliches Wohlgefühl betrifft.

Und nun der Edeka-Grillwettbewerb, an dem sie teilnimmt und eines ganz bestimmt keinen Platz auf ihrem Grill finden wird: Fleisch. „Ich bin durch die Werbung in der Badischen Zeitung darauf aufmerksam geworden. Und im vergangenen Jahr habe ich mir das Kochduell auch im Internet angeschaut. Das fand ich spannend“, beschreibt sie die Vorgeschichte, die zu ihrer Bewerbung geführt hat. Überrascht zeigt sie sich dennoch darüber, dass nun ausgerechnet sie unter die Top drei gekommen ist: „Natürlich bin ich auch aufgeregt, zumal ich keine wahre Grillkünstlerin bin.“ Wenn in ihrer vegetarischen Wohngemeinschaft gegrillt wird, dann wird halt in den Abendstunden ein Feuer hinterm Haus entfacht – kein Gas, keine Kohle. Von daher ist Regina Frey die Zeit bis zum Wettbewerb eine Kooperation mit Freunden eingegangen, die einen Gasgrill besitzen. „Sie werde ich in den nächsten Tagen immer wieder experimentell begrillen“, achtet die Stegenerin darauf, dass auch der gesellige Faktor nicht zu kurz kommt.

Natürlich will sie beim Wettkampf ihr Bestes geben, wenngleich das Siegen bei ihr nicht im Vordergrund steht: „Die Freude steht bei mir an erster Stelle. Und außerdem will ich links und rechts auch noch die ein oder andere Idee klauen und meinen Kontrahenten zuprosten.“ Herzklopfen bereitet es Regina Frey, vor großem Publikum öffentlich zu kochen. Zwar gibt sie an der Volkshochschule vegane Kochkurse, aber diese Gruppen sind von der Teilnehmerzahl her überschaubar. Dennoch überwiegt bei ihr die Vorfreude auf den Wettkampf. Und eines steht für sie fest: „Ich bin kein Weltverbesserer, der die Moralkeule schwingt und mit erhobenem Zeigefinger kocht, um die Leute für die vegane Küche zu gewinnen.“ Vegane Küche entspricht ihrem persönlichen Lebensstil, überzeugen davon will sie niemanden. Vielleicht aber überrascht sie den ein oder anderen doch mit ihrem Menü. „Denn es ist genauso bunt, abwechslungsreich, schmackhaft und nährstoffreich wie das Grillen mit Fleisch“, macht sie auf ihre Auswahl neugierig.

Redaktion: Christian Klaus (Video), Ulrike Sträter (Text); Kamera: Julian Springhart; Schnitt: Alexander Fleischhauer

Jury 2015: Jurymitglied Thomas Merkle
Merkles Restaurant, Endingen

Seit 2003 betreibt Jurymitglied Thomas Merkle zusammen mit seiner Frau Simone „Merkles Restaurant“ in Endingen. „Ich bin schon gespannt, was die Teilnehmer uns auf die Teller zaubern“, so der Küchenchef. Vom Handwerk her sind seine Ansprüche an den Wettbewerb ganz klar umrissen: „Letztendlich gelten die selben Regeln wie in jeder Restaurantküche auch. Die Zutaten müssen perfekt sein, ebenso ihre Zubereitung, beispielsweise sollte das Fleisch auf den Punkt genau gegart sein.“

Probegrillen lohnt sich nach seiner Meinung für die Wettbewerbsteilnehmer auf alle Fälle, will man die nötige Routine am Grill erwerben. Als Jurymitglied wird Thomas Merkle, der selbst viele Grillveranstaltungen in seinem Restaurant veranstaltet, Kochkurse gibt und bereits ein eigenes Kochbuch veröffentlicht hat, besonderes Augenmerk darauf legen, ob auch alle Zutaten verwendet werden, die in dem eingereichten Menüvorschlag aufgeführt sind: „Wichtig ist mir, dass das Gericht nach den Gewürzen schmeckt, die verwendet werden. Und dass alle Produkte verwertet werden, die auf dem Einkaufszettel stehen.“ Und natürlich achtet Thomas Merkle auch auf die Präsentation des Gerichtes, wie es auf dem Teller angerichtet ist, generell, wie sauber gearbeitet wurde. „Alles in allem sind das schon sehr hohe Anforderungen, die ich an die Teilnehmer stelle.“

Merkle selbst beschäftigt sich seit acht Jahren mit dem Thema Grillen, bietet dazu Workshops an, zeigt auf, wie vielseitig und ausgewogen auch die Nahrung vom Grill sein kann. Dabei lässt er seiner Phantasie gerne mal freien Lauf, um Neues auszuprobieren, geht in die Natur, um zu pflücken, was sich ebenfalls für seine Gerichte eignen könnte. Wie etwa die grünen Nüsse, die er vor Kurzem geerntet hat. „Die werden jetzt erst einmal vier Wochen gewässert, bevor ich sie mit Zucker und Zitronenscheiben koche“, verrät der Koch den nächsten Arbeitsgang. Und vielleicht kommt ein weiteres Produkt zu seinen hausgemachten Chutneys, Saucen und sonstigen Produkten, die sich für Grillabende anbieten. „Es ist enorm, welche regionalen Kostbarkeiten in Wald und Wiese zu finden sind.“

Redaktion: Christian Klaus (Video), Ulrike Sträter (Text); Kamera: Julian Springhart; Schnitt: Alexander Fleischhauer

Jury 2015: Jurymitglied Axel Lienhard
Edeka SĂĽdwest

Axel Lienhard legt beim Grillen besonderes Augenmerk auf die Frische der Produkte. Für alles, was mit Wurst und Fleisch zusammenhängt, zeichnet er verantwortlich bei der Edeka Südwest. Und so beobachtet auch Lienhard, dass sich in den vergangenen Jahren außerordentlich viel getan hat in Sachen Grillen: „War es früher oftmals noch das einfache Würstchen oder bestenfalls das Schweinehalssteak in wahlweise roter oder grüner Marinade, so bietet sich heute an der Fleischtheke ein reichhaltiges Angebot verschiedenster Fleischarten – Bison inklusive.“

Von Australien bis in die USA reichen da die Spezialitäten, mit denen man seine Grillerfahrungen erweitern kann. „Hinzu kommen ja auch die verschiedenen Grilltechniken, mit denen das Fleisch zubereitet wird“, so Lienhard weiter.

Und so reichhaltig das Angebot und vielseitig die Technik ist, so unterschiedlich sind die einzelnen Grilltypen. „Da gibt es die bodenständigen Griller, die mit wenig Technik auskommen, bis sie ihr Fleisch auf den Rost legen“, nennt der Marketingexperte eine Gruppe. Ihnen stehen die Technikliebhaber gegenüber, die mit allerlei Gerät anrücken, bevor der Grill noch richtig glüht.

Axel Lienhard ist gespannt, auf wen er beim Edeka-Grillduell stoßen wird. Wer auch immer es sein mag, für ihn steht fest: „Der Star am Grill ist das Produkt. Seine Auswahl, Frische, Qualität entscheiden über das Grillergebnis.“ So steht bei Lienhard die Technik also nicht so im Fokus als vielmehr die Zubereitung etwa des Fleischs. „Für mich ist zum Beispiel wichtig, dass ich die Fleischaromen noch schmecken kann, dass sie nicht etwa durch zu kräftige Marinaden übertüncht werden. Das fände ich schade“, nennt Lienhard ein für ihn wichtiges Kriterium.

Im Auge behält er bei seiner Beurteilung aber auch, dass die Wettstreiter schon aufgeregt sein werden: „Es ist schon etwas anderes, vor großem Publikum ein Essen vorzubereiten als daheim in vertrauter Umgebung. Da kann man es noch so oft zuvor gekocht haben, die Anspannung ist eine andere. Ich wünsche den Teilnehmern, dass sie ihr Menü stressfrei anrichten und auch, dass der Spaß dabei für sie nicht zu kurz kommt.“

Redaktion: Christian Klaus (Video), Ulrike Sträter (Text); Kamera: Julian Springhart; Schnitt: Alexander Fleischhauer

Jury 2015: Jurymitglied Karl-Josef Fuchs
Romantik-Hotel Spielweg, MĂĽnstertal

„Wenn die Badische Zeitung vor zehn Jahren einen Wettbewerb ins Leben gerufen hätte, bei dem es um ein Grillmenü in drei Gängen geht, hätte das sicherlich gefloppt“, so Karl-Josef Fuchs, der in der fünften Generation das Romantik-Hotel Spielweg im Münstertal betreibt. „Aber die Dynamik von Feuer und Grill, die da in den vergangenen Jahren aus den USA rüber geschwappt ist, ist enorm. Mittlerweile ist Grillen ja Mainstream.“ Und die Rede ist nicht vom klassischen Würstchen auf dem Schwenkgrill, sondern von Profigeräten wie etwa dem Smoker. „Der braucht schon ordentlich Holz, damit er überhaupt loslegt“, so der Küchenchef weiter. Dann allerdings klappt es auch mit der Rinderkeule – und die wiederum sei für eine Familie allein zu viel. Da sollten dann schon mehrere Gäste eingeladen sein.

Karl-Josef Fuchs grillt mit Begeisterung, wenngleich er auch beobachtet, dass es teilweise seltsame Stilblüten treibt: „Wenn Plätzchen auf dem Grill gebacken werden, ist mir persönlich das zu viel des Guten, weil sich das nicht mit dem Grillaroma verträgt.“

Auch mit veganen Ideen kann er sich nicht so ganz anfreunden, wenngleich er auf das bevorstehende Menü einer Teilnehmerin sehr gespannt ist. „Das liegt vielleicht daran, dass ich Jäger bin und darin auch eine Verpflichtung sehe, unsere Landschaft so zu erhalten, wie wir uns an ihr erfreuen. Ohne Tiere, die auf unseren Weiden grasen, gäbe es bald nur noch Wald.“

Und egal nun, ob vegan oder mit Fleisch – die Kriterien, nach denen Karl-Josef Fuchs bewertet, gelten für alle Teilnehmer gleichermaßen. „Entscheidend ist immer der Geschmack. Nicht verbrannt, nicht zu roh – dass sind Maßstäbe, die für jedes Nahrungsmittel gelten“, sagt Fuchs. Wichtig ist dem Koch auch, dass sich die Teilnehmer an ihr Rezept halten. Zudem verlangt er ihnen eine akkurate und exakte Arbeitsweise ab. „Natürlich schaue ich mir ihren Arbeitstisch an, wie ordentlich er aussieht.“ Seiner Meinung nach habe sowieso schon jeder der Drei gewonnen, allein, weil sie ausgewählt wurden. „Nach oben hin wird die Luft halt dünn und gewinnen kann eben nur einer.“

Redaktion: Christian Klaus (Video), Ulrike Sträter (Text); Kamera: Julian Springhart; Schnitt: Alexander Fleischhauer

Bisherige Kandidaten

Hier finden Sie alle Kandidaten, die in den vergangenen Jahren an unserem Kochwettbewerb teilgenommen haben.

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